Ein neuer Monat hat begonnen und somit gibt es auch eine neue Aufgabe bei der Eltern-Kind-Parade von Testmama. Diesen Monat lautet das Thema

Eltern-Kind-Blogparade-juni2012-312x400 in Eltern-Kind-Parade JuniAls Gedankenhilfe hat uns Kerstin auch wieder eine kleine Hilfestellung gegeben.

Was zunächst ein wenig abstrakt klingt (na, wer wollte gleich schimpfen, dass einem dazu ja gar nichts einfällt?), beinhaltet ganz viele Themen. Ihr dürft euch im Juni über den kompletten Bereich des Lernens und Förderns auslassen: ob ihr einen Artikel über das kindliche Erlernen einer Sprache verfasst (einige Teilnehmerkinder wachsen bilingual auf, was sicherlich sehr interessant ist), ob einen über Lernsysteme für Kinder, ob über unser Schulsystem, über den Stellenwert von Bildung in eurer Familie, über Probleme in der Schule (vielleicht etwas für unsere älteren Teilnehmerkinder) oder auch einen Artikel zur Frage,was wir Erwachsenen von unseren Kindern lernen können: ihr habt wie immer alle Freiheiten, einzig um das Thema “lernen” soll es sich handeln.

Was fällt mir also zum Thema Lernen ein. Mein Sohn ist ja vor einer Woche 2 Jahre geworden und wie es nunmal bei so kleinen Kindern ist, lernen diese vom ersten Tag an. Es fängt beim trinken an, geht über das halten der ersten Rassel, hinüber zum essen des Breis, bis zu den ersten eigenen Schritten. All das muss der oder die kleine erst lernen. Ich weiß noch wie stolz ich damals war als mein Kleiner mit seiner Oma auf dem Schoß saß und mich sah und “Mama” rief, aufstand und auf mich zugewackelt ist. Das war mit einer der schönsten Momente in meinem Leben. Und das Laufen hat er über Nacht gelernt. Den einen Tag ist er noch wie ein kriegsverletzter durch die Wohnung gerobbt und am nächsten Tag läuft er auf mich zu.

Wo es nur geht versuche ich meinen Sohn zu unterstützen. Zur Zeit lernen wir verschiedene Wörter. Ich finde es einfach toll wenn wir ein Buch anschauen und ich zum Beispiel auf den Hund, die Kuh oder den Bulldog zeige und er mir dann sagt was das ist.

Auf Lernspiele greifen wir eigentlich gar nicht zurück, obwohl er hier eine schöne Lernspielzeuge hat. Meinem Sohn interessiert das einfach nicht, er ist eher der Typ für die praktischen Dingen. So sind zum Beispiel seine Lieblingsspielsachen sein Putzwagen, der Staubsauger und der Werkzeugkasten. Hiermit kann er etwas anfangen. Stellt man ihm im Gegenzug dazu einen Stofflernhund hin, schaut er diesen kurz an und schmeißt ihn dann in die Ecke. Ob er später in der Schule einmal etwas mit Lernspielen anfangen anfangen kann und diese auch macht sieht man wahrscheinlich erst mit der Zeit.

Manche Sachen hat mein Kleiner schneller gelernt, manche wiederum haben ewig gedauert. Wenn ich nur dran denke wie oft ich auf dem BobbyCar durch die Wohnung gefahren bin um ihm zu zeigen das man damit auch vorwärts kommt anstatt nur rückwärts. Ich war froh als er es nach 3 Monaten endlich begriffen hat, da meine Knie und mein Rücken das nicht mehr länger mitgemacht hätten.

Was wir Eltern von unseren Kindern lernen können ist eine sehr gute Frage. Als Antwort würde mir hier mehr Gelassenheit einfallen. Wenn ich überlege wie ruhig und trandüttelig er sein kann wenn Mama es eilig hat. Wenn man hier im Gegensatz dazu nimmt das er sich fast errennt wenn es heißt wir gehen raus und Mama hat nicht schnell genug die Schuhe an ist das Geschrei hier groß. Wenn dann erst noch der Rucksack gepackt werden muss hält man es hier fast nicht mehr aus. Ihm wäre es am liebsten wenn man auf gepackten Koffern schon sitzt und nur noch auf ihn wartet. Wenn er warten muss kann er schon ein richtiger kleiner Dickkopf werden.

7 Kommentare

  1. *lach* das mit dem bobby car habe ich schon von ganz vielen gehört. scheint irgendwie an den kids zu liegen das die besser rückwerts fahren können wie vorwärts :)
    aber schön das du dein sohn nciht “zwingst” lernspielzeug zu nutzen, denn auch mit “normalen” spielzeug lernen kinder, die motorik wird so geschult und sie bekommen so spielerisch gelehrt welche farben es gibt, wie sich plastik oder holz anfühlt. das ist meiner meinung anach genau so wichtig wie die einzelnen wörter des täglichen lebens zu lernen!

  2. Wie genial…muss mich Dich gerade auf dem Bobby Car fahrend vorstellen!!! Niedlich!!
    Aber es ist wirklich schön zu beobachten wie unterschiedlich die lieben Kleinen verschiedene Dinge lernen!!

  3. hihi, ja Bobby Car fahren, dass konnte meine Tochter auch ewig nicht und ich bin halb verzweifelt daran ;) Vorgefahren habe ich allerdings nicht.

    LG ROmy

  4. hihihihi…jaja, das liebe rückwärtsfahren mit dem bobby car, das geht halt erstmal viiiiiel leichter. Ist doch wie mit dem rückwärtsrobben….statt vorwärts…schön, dass das mehreren so geht ;)

  5. Gelassenheit habe ich auch erst durch meine Tochter gelernt.

  6. So einen Putzwagen,Staubsauger usw. hatte mein kleiner auch und fand es klasse.

    Spiele dagegen waren auch bei ihm nicht so der Hit

  7. Danke für deinen Beitrag zur Blogparade, deine Lose sind im Lostopf.